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Produkt-
informationen

02.1 Material

Seekiefer Sperrholz 18 mm stark

Die Seekiefer ist ein Baum aus der Familie der Kieferngewächse und ist im Mittelmeerraum heimisch. Der Stamm wird zu Schälfurnier verarbeitet, welches anschliessend in mehreren Lagen kreuzweise miteinander verleimt wird. Sperrholz wird aufgrund der hohen Festigkeit bei geringem Querschnitt gerne bei allerhand Unterkonstruktionen verwendet. Die Platten sind PEFC- Zertifiziert und stammen ausschliesslich aus der EU.

 

Lärchen Dreischichtplatte 19 mm stark

Lärchenholz ist von mittlerer Härte und Haltbarkeit und durch das im Holz enthaltene Harz ein Klassiker für die Anwendung im Aussenbereich. Anders als bei der Sperrholzplatte werden für die Herstellung von Dreischichtplatten drei Lagen von dünnen, gesägten Brettern miteinander verklebt. Durch die rechtwinklig zueinander laufende Holzrichtung erhält die Platte eine ausgezeichnete Formstabilität. Die Platten sind PEFC- Zertifiziert und stammen ausschliesslich aus der EU.

Seekiefer Dreichichtplatte Fichte Tanne Lärche
02.2 Verbindung

Die einzelnen Bretter des Orticello Hochbeetes werden mit einer Steckverbindung, ganz ohne Schrauben oder Leim, einfach ineinander gesteckt und montiert. Die Bodenplatte wird in den entsprechenden Ausfräsungen auf die seitlichen Wände aufgelegt. Nach dem ersten Regen und dem damit verbundenem Quellen der Holzwerkstoffplatten werden die Verbindungen untrennbar miteinander verbunden.

 

Die Eckverbindung der Hochbeete erinnert an die Chaletverbindungen, welche im Blockhausbau verwendet werden. Charakteristisch dafür sind die Kopfüberstände.

 
Verbindung Steckverbindung Chaletverbindung
02.3 Haltbarkeit

Holz ist ein wunderschönes und organisches Naturprodukt welches sich durch Zeit und Wetter verändert. Durch die Einwirkung von UV- Strahlen beginnt sich das Lignin an der Oberfläche zu zersetzen, was zu einer Bräunung des Holzes führt. Falls diese Oberfläche noch zusätzlich durch Regen bewittert wird, wird das abgebaute Lignin ausgewaschen. Der optische Effekt dieses Prozesses macht sich als die typische Vergrauung des Holzes bemerkbar. Diese Verfärbung ist aber nur oberflächlich und hat keinerlei Einfluss auf die Tragfähigkeit, Funktionalität oder Eigenschaft des Holzes. Manche mögen das charmant schimmernde naturgrau sehr und verzichten auf zusätzliche Schutzmassnahmen, andere wiederum mögen es weniger. Die Vergrauung kann durch eine Behandlung mit einer Holzschutzlasur oder -öl gestoppt werden. Die Behandlung muss jedoch in regelmässigen Abständen wiederholt werden.